Plano, TX, USA, 26 May 2021

Surf Loch erzeugt die perfekte Welle mit dem Digital Enterprise-Portfolio von Siemens

Ziel und Vision von Surf Loch ist es, diesen Sport jedem überall zu ermöglichen, ohne auf die einmalige Meereswellenerfahrung verzichten zu müssen.

Surf Loch, ein Unternehmen mit Hauptsitz in Kalifornien, entwickeln seit den 1980er Jahren Technologie zur Erzeugung von Wellen. Es setzt jetzt die Software aus dem Xcelerator™ Portfolio und Automatisierungstechnik von Siemens für die Herstellung von Wellenbecken ein, in denen Meereswellen erzeugt werden, die nach den speziellen Wünschen jedes einzelnen Surfers eingestellt werden können. 
Mit der Kombination aus digitaler und realer Welt in Form eines umfassenden digitalen Zwillings konnte Surf Loch kundenspezifische Wellen durch Software-Simulationen erzeugen, bevor das reale Wellenbecken gebaut und getestet wurde. Damit konnte Surf Loch Wellen ganz nach den Ansprüchen des Surfers erzeugen - in durchgehend zuverlässiger Güte und je nach dem individuellen Können des Surfers. Zusätzlich zu den Software-Lösungen nutzt Surf Loch zur Optimierung seiner Surf-Becken auch andere Teile des Digital Enterprise Portfolios von Siemens, wie zum Beispiel Automatisierungs- and Antriebstechnik. 
 
„Wenn wir eine Welle erzeugen, kontrollieren wir jeden Aspekt der Wellenbildung auf die Tausendstelsekunde genau“, sagte Tom Lochtefeld, Gründer und CEO von Surf Loch. „Die Arbeit mit Siemens hat uns die einmalige Möglichkeit geboten, die reale mit der digitalen Welt zu verbinden, um diesen Präzisionsgrad zu erreichen. Über diesen digitalen Ansatz können wir Surfern 400 Wellen pro Stunde bieten. Im Meer käme der durchschnittliche Surfer mit etwas Glück höchstens auf fünf.“ 
 
Ziel und Vision von Surf Loch ist es, diesen Sport jedem überall zu ermöglichen, ohne auf die einmalige Meereswellenerfahrung verzichten zu müssen. Das Surfen erfreut sich weltweit zunehmender Beliebtheit, und deshalb will Surf Loch noch mehr Surfer für seine Wellenbecken begeistern. Dabei spielt auch der Gedanke eine Rolle, die gesamte durch Menschen verursachte Umweltbelastung an natürlichen Stränden zu reduzieren.
 
Surf Loch nutzt eine Reihe von Lösungen aus dem Xcelerator-Portfolio, um unterschiedliche Wellenvarianten herzustellen und dabei zu gewährleisten, dass sie sich ganz genau so wie Ozeanwellen anfühlen. Das Team erstellt einen digitalen Zwilling der Welle und bestimmt dann anhand von Strömungssimulationen (Computational Fluid Dynamics = CFD) und einer multidisziplinären Optimierung die wichtigsten Einstellungen in der Wellenanlage, um damit die gewünschte Welle erzeugen zu können. Surf Loch setzt auch Teamcenter Software für die Daten- und Dokumentenverwaltung ein. Über Cloudfunktionen kann das Unternehmen mit Partnern zusammenarbeiten, um Zeichnungen korrigieren und gemeinschaftlich zu entwerfen. Im Zuge der Expansion in viele Standorte weltweit - darunter Las Vegas, Cabo San Lucas, Amsterdam und Sydney - plant Surf Loch, diese Technologie weiter einzusetzen, um die Effizienz zu steigern, den Energieverbrauch zu optimieren und die vorausschauende Wartung zu ermöglichen. Mit MindSphere, der Industrial IoT-Lösung als Service von Siemens, kann Surf Loch die Leistungsfähigkeit seiner Anlagen messen, den Service planen und die Anlagen lokal überwachen und verwalten.
 
Vor dem Einsatz von Xcelerator arbeitete Surf Loch zunächst mit dem Motion-Control-System Simotion, der Antriebstechnologie Sinamics und dem Siemens-Engineering-Framework TIA Portal, um die erforderliche Genauigkeit der realen Wellen im Becken zu erzielen. In der Kombination erzeugen diese Lösungen vielseitige und nach Kundenwünschen jeweils anpassbare Wellen. Anfänger können mit ihnen lernen, auf einer immer gleich bleibenden Wellenform zu surfen, wohingegen erfahrenere Surfer für sich individuell aussuchen können, auf welcher Wellenform sie surfen möchten. 
 
Weitere Informationen finden Sie unter www.siemens.com/surfloch.

Primärer Ansprechpartner

Claudia Lanziger
+49 610 32065 510
claudia.lanziger@siemens.com