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05 October 2009

Siemens sorgt für höchste Produktivität durch integrierte Planung und Fertigung

Köln, 5. Oktober 2009 – Siemens stellt eine neue Softwarelösung vor, die die Fertigungsplanung direkt mit den Bearbeitungsvorgängen der Teileproduktion in der Werkshalle integriert. Das neue Angebot verbindet Teamcenter von Siemens PLM Software mit dem Motion Control Information System (MCIS) von Siemens Motion Control Systems. So ist sichergestellt, dass digitale Planungsdaten genau und effizient zum richtigen Fertigungsort gelangen.

„Siemens hat 2007 eine Vision für seine Software vorgestellt, nämlich die Produkt- und Produktionszyklen der verarbeitenden Industrie weltweit zusammenzufassen. Dazu sollten die Synergien zwischen der neu erworbenen Product Lifecycle Management (PLM)-Sparte und anderen Geschäftszweigen der Siemens Industry Automation Division genutzt werden”, erläutert Peter Thorne, Managing Director bei Cambashi Ltd. „Die aktuelle Ankündigung geht auf eine gemeinsame Arbeit der PLM und Siemens Motion Control Abteilungen zurück und ist Teil dieser Vision. Für die Kunden entsteht dadurch bedeutender Mehrwert.“

Fertigungsplanung und Produktion wachsen zusammen

Verarbeitende Betriebe brauchen eine wirkungsvolle Verbindung zwischen Produktionsvorbereitung und Fertigung in der Fabrik. Damit lassen sich verbreitete Fehler vermeiden, die zu Verzögerungen in der Produktion, übermäßig viel Ausschuss und überflüssigen Ressourcen führen. Wenn zum Beispiel Daten unsauber übertragen oder an die falsche Stelle geschickt werden, hat das schwerwiegende Folgen für Zeitpläne, Kosten und die Produktqualität. Das ist besonders dort verbreitet, wo viele verschiedene Produkte in kleinen Serien hergestellt werden und Werkzeugmaschinen flexibel eingesetzt werden können. Auch regelmäßige Abwandlungen des Designs der produzierten Teile und des entsprechenden Fertigungsprogramms rufen zahlreiche Änderungen hervor. Diese müssen nachverfolgt, geordnet und rechtzeitig an die richtige Stelle weitergeleitet werden. Denn eine falsche Version eines Bauteils zu produzieren, kostet wertvolle Zeit und Material. Zudem verhindern unvollständige Informationen über Verfügbarkeit und Standort bestimmter Werkzeuge die effiziente Nutzung von Werkzeugressourcen.

Die heute angekündigte Lösung verbindet das Fertigungsprozessmanagement-Modul in Teamcenter, dem weltweit am meisten genutzten PLM-System, mit den beiden MCIS-Komponenten Direct Numerical Control (DNC) und Tool Data Information (TDI). Damit können Unternehmen die korrekten Fertigungsdaten – etwa NC-Teileprogramme aus einer Computer-Aided Manufacturing (CAM)-Software oder Informationen zur Verfügbarkeit von Werkzeugen – von einer zentralen Umgebung für Informationsmanagement und Planung an den konkreten Produktionsort in der Fertigung schicken.

„Als Siemens die UGS Corporation übernommen hat, eines der branchenweit führenden Unternehmen für PLM Software und Dienstleistungen, haben wir uns dazu verpflichtet, durch unsere Lösungen die virtuelle Welt der PLM-Software mit der physischen Welt der Produktion in der Fabrik zusammenzubringen“, kommentiert Chuck Grindstaff, Executive Vice President of Products und Chief Technology Officer bei Siemens PLM Software. „Durch den Zusammenschluss von Teamcenter und MCIS realisieren wir diese Vision. Mit der Lösung können Unternehmen Zeit und Kosten für die Herstellung senken und die Produktqualität steigern. Möglich wird das durch die enge Abstimmung zwischen Fertigungsplanung und Herstellung.“

Die Schnittstelle zwischen Teamcenter und MCIS ist ab sofort bei Siemens PLM Software erhältlich.

Über Siemens PLM Software

Siemens PLM Software, eine Business Unit der Siemens-Division Industry Automation, ist ein führender, weltweit tätiger Anbieter von Product Lifecycle Management (PLM)-Software und zugehörigen Dienstleistungen mit nahezu 6 Millionen lizenzierten Anwendern und 56.000 Kunden in aller Welt. Siemens PLM Software mit Sitz in Plano, Texas, arbeitet eng mit Unternehmen zusammen, um offene Lösungen zu entwickeln, mit denen diese mehr Ideen in erfolgreiche Produkte umsetzen können. Weitere Informationen über die Produkte und Leistungen von Siemens PLM Software unter www.siemens.com/plm.

Über Siemens Industry Automation

Die Siemens Industry Automation Division (Nürnberg) ist einer der führenden Anbieter in den Bereichen Automatisierungssysteme, Niedrigspannungs-Schaltanlagen und Softwarelösungen für die Industrie. Das Portfolio reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis zu branchenspezifischen Lösungen und Systemen für die Automatisierung ganzer Produktionsanlagen in der Automobilbranche und der chemischen Industrie. Als einer der führenden Software Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette der Fertigungsunternehmen – von Produktdesign und Entwicklung bis zu Produktion, Vertrieb und Service. Mit etwa 42.900 Mitarbeitern weltweit erzielte Siemens Industry Automation im Finanzjahr 2008 einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

Note: Siemens and the Siemens logo are registered trademarks of Siemens AG. Teamcenter is a trademark or registered trademark of Siemens Product Lifecycle Management Software Inc. or its subsidiaries in the United States and in other countries. All other trademarks, registered trademarks or service marks belong to their respective holders.

Primärer Ansprechpartner

Marcus Lessnig
Telefon: +49 221 20802-625
marcus.lessnig@siemens.com