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08 October 2007

Teamcenter 2007 markiert einen Meilenstein im PLM-Markt

PLANO, Texas, 8. Oktober 2007 – Siemens PLM Software, ein Geschäftsgebiet des Siemens-Bereiches Automation and Drives (A&D) und weltweit tätiger Anbieter von Software und Services für das Product-Lifecycle-Management (PLM), bringt Teamcenter 2007 auf den Markt, die neueste Version seines weltweit führenden digitalen PLM-Software-Portfolios. Teamcenter 2007 basiert auf einer Service-orientierten Architektur (SOA) und bietet ein einfach zu bedienendes User-Interface sowie umfassende „End-to-End“ PLM-Lösungen. Die Software senkt deutlich die gesamten Betriebskosten beim Einsatz der PLM-Technologie. Mit Hilfe einer einzigen Quelle an Produkt- und Prozesswissen schafft Teamcenter 2007 noch höhere Produktivität für Fertigungsunternehmen.

„Teamcenter 2007 markiert eine neue Ära im PLM-Markt: Als erste Lösung der Branche führt die neue Version individuelle Software-Lösungen zusammen, um eine integrierte PLM-Lösung über verschiedene Disziplinen, Projektphasen und Programme hinweg zu schaffen – basierend auf SOA-Ansätzen“, sagt Michel Vrinat, Analyst für Collaborative Product Development Associates. „Die umfassenden Funktionen von Teamcenter 2007 werden weiterhin für die führende Position des Portfolios im PLM-Markt sorgen.“

Effizienterer Einsatz

Bei der Entwicklung von Teamcenter 2007 lag ein Fokus auf der Reduzierung der gesamten PLM-Betriebskosten durch mehrere Erweiterungen, die Implementierungen vereinfachen und beschleunigen, die Produktivität steigern, die Zusammenarbeit straffen und die Kontrolle über den gesamten Produktlebenszyklus verbessern.

Eines der signifikantesten Beispiele dieser Betriebskostenreduzierung findet man in der neuen integrierten Entwicklungsumgebung (Business Modeler Integrated Development Environment – BMIDE) von Teamcenter. Sie ermöglicht es, die Software zu konfigurieren statt durch aufwendige Programmierung (customizing) an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Durch Templates und schnelle Server-Synchronisation lassen sich die Anpassungen zudem schnell auf verteilte Standorte übertragen. Außerdem basiert das gesamte Teamcenter 2007-Portfolio auf SOA-Technologie und ist somit die branchenweit erste einheitliche PLM-Suite. Der optimierte Betrieb von Teamcenter 2007 setzt einen neuen Standard für eine einfach zu konfigurierende PLM- Umgebung: Unternehmen können damit signifikant Zeit und Kosten für die Implementierung eines produktionsfertigen Systems reduzieren.

„SOA-basiertes PLM reduziert die Kosten und Schwierigkeiten, die auftauchen, wenn Unternehmen PLM dezentral einsetzen und pflegen wollen“, sagt Ed Miller, President des Beratungs- und Marktforschungsunternehmens CIMdata. „Siemens PLM Software hat seine neue einheitliche Software-Architektur so entwickelt, dass sie neben anderen bereits implementierten Teamcenter-Anwendungen eingesetzt werden und mit diesen interagieren kann. Das bedeutet, dass ein Upgrade für bestehende Teamcenter-Kunden viel kosteneffektiver sein kann.“

Eine ausgewählte Gruppe von Siemens PLM Software-Kunden hat in den letzten Monaten im Rahmen des Leadership Programms von Siemens PLM Software Teamcenter 2007 bereits in ihrem Produktionsumfeld eingesetzt. Dies brachte für Siemens PLM Software Erkenntnisse darüber, wie die SOA-Implementierung unterschiedliche Aufgaben für die Kunden vereinfacht. Neben einer einfachen Implementierung ist Teamcenter 2007 noch einfacher anzuwenden, was zu geringeren Betriebskosten führt. Die Gestaltung des User-Interfaces und die Nutzerführung orientieren sich an Microsoft-Applikationen.

„Ich denke, dass wir unsere gesamten Betriebskosten senken können, indem wir durch das Windows-ähnliche User-Interface von Teamcenter 2007 Schulungskosten einsparen“, sagt Matthias Bronowski, Project Manager der Next Generation PLM von Bosch und Siemens Hausgeräte (BSH). „Gerade in asiatischen Regionen wird das sehr nützlich sein, denn dort wachsen wir sehr schnell und stellen viele neue Leute ein. Es ist wichtig, diese neuen Mitarbeiter rasch auf den neuesten Stand zu bringen, und wir glauben, dass uns das die neueste Version von Teamcenter ermöglichen wird.“

Höhere Produktivität und bessere Teamarbeit

Durch eine einzige Quelle an Produkt- und Prozesswissen und die Möglichkeit einer sofortigen Zusammenarbeit auf globaler Basis erhöht Teamcenter 2007 die Produktivität und verbessert die Teamarbeit. Damit haben Unternehmen mehr Zeit, sich auf die Entwicklung innovativer Lösungen zu konzentrieren, die einen realen Mehrwert für das Unternehmen generieren.

„BSH muss Daten an fast 40 verschiedene Forschungs- und Entwicklungsabteilungen weltweit verteilen und jede Person in diesen Abteilungen immer auf dem aktuellen Stand bezüglich neuester Produktinformationen halten“, sagt Uwe Tontsch, Head of IT für Produktentwicklung und Industrial Engineering Solutions bei BSH. „Als einzige Quelle für diese Informationen stellt Teamcenter 2007 mehr oder weniger das Rückgrat und die Relaisstation dar; somit bekommt jeder die Information, die er für den jeweiligen Prozess gerade benötigt. Das verschafft uns nicht nur den Vorteil einer kurzen Produkteinführungszeit, sondern auch eine viel höhere Prozesssicherheit. So kommt es zu weniger Fehlern im Konstruktionsprozess, die auf Grund von fehlenden Updates oder falschen Informationen zur Version entstehen.“

Durch die Vereinheitlichung aller produktrelevanten Daten verschafft Teamcenter 2007 schnellen und einfachen Zugriff auf genau die richtigen Informationen – unabhängig vom Aufenthaltsort und der Verantwortlichkeit des Endanwenders. Diese Informationen lassen sich dann zusammen mit ergänzendem Prozesswissen zum Beispiel für eingebettetes Anforderungsmanagement nutzen. Somit wird es möglich, Anforderungen direkt mechanischen, elektrischen, elektronischen und Software-Systemen zuzuordnen und Auswirkungen von Änderungen transparenter zu machen. Teamcenter 2007 erleichtert auch das Stücklisten-Management mit Hilfe neuer Tools, die komplexe Produktrelationen analysieren und darstellen. Die Konstruktions-Stücklisten werden mit den Unternehmens-Stücklisten abgeglichen und können bearbeitet oder mit Redlining-Funktionen gekennzeichnet werden.

Das Leadership Programm von Teamcenter 2007 hat außerdem deutlich gemacht, wie Kunden durch Design-Reviews viel Zeit einsparen können, wenn sie Teamcenter als einzige Quelle für Wissen und Zusammenarbeit nutzen. Diese Erfahrung machte ein großer Kunde, als er bei einem Produktentwicklungs-Projekt auf die Zusammenarbeit mit anderen Standorten angewiesen war. Der Kunde konnte innerhalb eines Nachmittags alle notwendigen Informationen, inklusive aller 3D-Modelle, erfassen und verteilen – ein Prozess, der normalerweise drei bis vier Wochen dauert. Folglich müssen Konstrukteure und Ingenieure weniger Zeit für Papierarbeit aufwenden und haben mehr Zeit für kreative Konstruktionsarbeit.

Bessere Kontrolle

Durch diese branchenweit umfassendste Suite leistungsstarker End-to-End PLM-Anwendungen, die ein einmaliges Integrationsniveau besitzt, bietet Teamcenter 2007 den Unternehmen bessere Kontrollmöglichkeiten. Unternehmen können ihre Prozesse in einem einheitlichen System verknüpfen, das die Effizienz und die Transparenz auf Managementebene durch den gesamten Produktlebenszyklus hindurch steigert.

Fertigungsunternehmen jeder Größenordnung können jetzt schneller und zuverlässiger Management-Entscheidungen treffen, indem sie die Einführung neuer Produkte und Services mit den Marktanforderungen abgleichen. Durch die enge Softwareintegration müssen Daten nicht mehr von einem Prozess zum nächsten neu eingegeben werden. Die Skalierbarkeit von Teamcenter und der Umfang modularer Anwendungen helfen auch kleinen und mittelständischen Unternehmen, ein kosteneffektives System einzusetzen, das sich je nach Geschäftswachstum einfach ausbauen lässt.

Die durch Teamcenter 2007 erweiterte Transparenz beeinflusst sowohl den Umsatz als auch den Gewinn des Unternehmens positiv. Das Umsatzpotenzial erhöht sich durch die Fähigkeit, Ideen und Marktchancen abzugleichen sowie die Fertigung von Produkten, die besser auf die Marktbedürfnisse abgestimmt sind und vor den Wettbewerbern auf den Markt gebracht werden. Weiterhin reduziert Teamcenter 2007 die Prozess- und Betriebskosten durch einen effizienteren und besser koordinierten Arbeitsablauf in verschiedenen Abteilungen sowie durch eine größere Flexibilität des Produktentwicklungsnetzwerks.

„Siemens PLM Software scheint seinen Wettbewerbern um einiges voraus zu sein, da das Unternehmen eine große Bandbreite an Funktionen des Produktdaten-Managements in Produktentwicklungsprojekte lenkt“, sagt Dick Slansky von der ARC Advisory Group. „Ihre umfassende Bandbreite an Lösungen ist beeindruckend, und es ist die Integration genau dieser End-to-End-Angebote, die einen realen Mehrwert für Fertigungsunternehmen schafft.“

Größerer Erfolg

Jede größere Unternehmensapplikation, wie PLM, kann tiefgreifende Auswirkungen auf die Organisation haben, die diese Anwendungen auswählt und einsetzt. Mit einem unerprobten System oder einem Nischenanbieter kann ein Unternehmen ein Risiko eingehen. Teamcenter hat seit mehr als zehn Jahren seine führende Stellung im PLM-Markt unter Beweis gestellt.

Teamcenter und Siemens PLM Software haben in den vergangenen zwei Jahren mehrere Industrie-Auszeichnungen erhalten und sich das Vertrauen und die Loyalität globaler Fertigungsunternehmen erworben. Drei Millionen installierte Lizenzen von Teamcenter repräsentieren mehr als siebenmal so viele installierte Lizenzen als die des nächsten Wettbewerbers.

„Wir haben auf die Marktbedürfnisse gehört und die Herausforderungen globaler Fertigungsunternehmen verstanden. So konnte unser Entwicklungsteam das weltweit fortschrittlichste und vollständigste PLM-Angebot konzipieren, das sowohl einfach zu implementieren als auch zu nutzen ist“, sagt Chuck Grindstaff, Executive Vice President of Products bei Siemens PLM Software. „Folglich müssen unsere Kunden weniger Zeit für nicht-produktive Tätigkeiten aufwenden und können dafür mehr Zeit für die Entwicklung der weltweit innovativsten Produkte verwenden.“

Teamcenter 2007 ist ab sofort erhältlich.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ugs.com/teamcenter2007.

Über Siemens PLM Software

Siemens PLM Software, ein Geschäftsgebiet des Siemens-Bereiches Automation and Drives (A&D), ist ein führender, weltweit tätiger Anbieter von Product-Lifecycle-Management (PLM)-Software und zugehörigen Dienstleistungen mit 4,3 Millionen lizenzierten Anwendern und 47.000 Kunden in aller Welt. Die offenen Enterprise-Lösungen von Siemens PLM Software fördern die Zusammenarbeit von Unternehmen und ihren Partnern in weltweiten Innovationsnetzwerken. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Plano, Texas. Weitere Informationen über die Produkte und Leistungen von Siemens PLM Software unter www.siemens.com/plm

Über Siemens Automation and Drives

Über Siemens Automation and Drives Der Siemens-Bereich Automation and Drives (A&D), Nürnberg, ist der weltweit führende Hersteller auf dem Gebiet der Automatisierungs- und Antriebstechnik. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie sowie die elektrische Installationstechnik über Systemlösungen zum Beispiel für Werkzeugmaschinen bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen oder Chemieanlagen. Ergänzend dazu bietet A&D Software für die Verbindung von Produktion und Betriebswirtschaft (Horizontale und Vertikale IT-Integration) sowie zur Optimierung von Produktionsprozessen. A&D erzielte im Geschäftsjahr 2006 (30. September) mit weltweit rund 70.600 Mitarbeitern ein Bereichsergebnis nach U.S. GAAP von 1,572 Mrd. EUR bei einem Umsatz von 12,848 Mrd. EUR und einem Auftragseingang von 14,108 Mrd. EUR. Weitere Informationen zu Siemens A&D unter www.siemens.com/automation.

Note: Siemens and the Siemens logo are registered trademarks of Siemens AG. NX, Geolus and Teamcenter are trademarks or registered trademarks of Siemens Product Lifecycle Management Software Inc. or its subsidiaries in the United States and in other countries. NASTRAN is a registered trademark of the National Aeronautics and Space Administration. All other trademarks, registered trademarks or service marks belong to their respective holders.

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