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Köln, 07 September 2016

Siemens und BSH arbeiten eng zusammen an Branchenlösungen der Zukunft

  • Verbesserte PLM-Lösungen für BSH und die gesamte Industrie
  • Gemeinsame Vision von Industrie 4.0 und Internet of Things
  • Frühe Fehlererkennung spart Zeit- und Kosten bei beiden Unternehmen

Der Siemens Geschäftsbereich für Product Lifecycle Management (PLM) Software und die BSH Hausgeräte GmbH haben eine Vereinbarung geschlossen, um ihre langjährige Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Gemeinsam wollen Siemens und Europas größter Hersteller für Hausgeräte PLM-Lösungen auf industriespezifische Bedürfnisse zuschneiden. Die beiden Unternehmen haben sich aufgrund der gemeinsamen Vision von Industrie 4.0 und dem Industrial Internet of Things (IIoT) für eine engere Kooperation entschieden. Siemens will dadurch noch tiefere Einblicke in die speziellen Anforderungen der Hausgerätebranche an Prozesse im Produktlebenszyklus gewinnen. Gleichzeitig ermöglicht der Ansatz BSH und der gesamten Branche, Kosten zu senken, Zeit zu sparen und dabei die bestehende Qualität und Innovationskraft beizubehalten.

„Die Herausforderungen, denen wir als Unternehmen im Zuge der Digitalisierung begegnen, machen einen neuen Ansatz für Entwicklungs- und Produktionsprozesse unabdingbar. Optimierte PLM-Prozesse sind dafür das A und O“, so Joachim Reichel, CIO, BSH Hausgeräte GmbH. „Gemeinsam mit unserem langjährigen PLM-Partner setzen wir diese neuen Prozesse in die Realität um. Die Software-Lösungen von Siemens sind bereits ein integraler Bestandteil unserer IT-Strategie. Die Vereinbarung einer strategischen Partnerschaft unterstreicht daher unsere gegenseitige Verpflichtung für eine gemeinsame Zukunft.“

Im Rahmen der Partnerschaft können beide Unternehmen ihre Strategien im Hinblick auf Industrie 4.0 und IIoT vorantreiben. BSH baut sein Angebot an vernetzten Hausgeräten weiter aus. Ziel ist es, sie in Smart Home-Umgebungen zu integrieren. Das Unternehmen erwartet sich von der PLM Software auch weiterhin Unterstützung für den künftigen Produktlebenszyklusprozess. Für Siemens eröffnet sich durch die Abstimmung mit großen Kunden wie BSH die Möglichkeit, strategische Ansätze in dieser Branche auf Gültigkeit zu überprüfen. Beide Partner sehen die Allianz als weiteren Ankerpunkt ihrer Zusammenarbeit und Verpflichtung zu einer langfristigen Kooperation.

„Unser Programm PLM 2.0 stellt einen Prozessrahmen bereit, der BSH dabei unterstützt, eine Strategie insbesondere für die Entwicklungsprozesse in den kommenden Jahren zu erarbeiten. Viele dieser Prozesse werden mit Hilfe von Software aus dem Hause Siemens implementiert“, so Reichel. „Diese zukünftige Strategie basiert weitestgehend auf der optimalen Anpassung der Prozesse an die neuen Anforderungen. Die strategische Partnerschaft und die damit einhergehenden gemeinsamen Entwicklungen sind entscheidend, um die Veränderungen zügig in die Praxis umzusetzen. Ich freue mich darauf, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.“

„Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden verschafft uns tiefen Einblick in ihre Prozesse und die industriespezifischen Anforderungen“, so Urban August, Senior Vice President and Managing Director, Germany, Siemens PLM Software. „Das ermöglicht uns, Branchenlösungen kontinuierlich mit einer offenen, flexiblen, zukunftssicheren Architektur weiterzuentwickeln. Das Ergebnis für unsere Kunden ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil dank innovativer Technik, die sich nach Best Practices anpassen lässt.“

BSH verfolgt einen ganzheitlichen Digitalisierungsansatz. Dieser sieht eine Reihe vollständig integrierter PLM-Prozesse vor, die die Vision von Industrie 4.0 unterstützen. Siemens und die PLM-Technologie werden weiterhin eine signifikante Rolle bei der Transformation spielen. BSH setzt bereits auf Software-Lösungen von Siemens. Im Einsatz sind Teamcenter, das weltweit am häufigsten eingesetzte System für digitales Lifecycle Management, NX, eine der führenden Lösungen für Produktkonstruktion, -simulation und -fertigung, sowie das Tecnomatix-Portfolio, der Branchenführer für digitale Fertigung. BSH und Siemens sind überzeugt, durch die weiterhin enge Zusammenarbeit gemeinsam potenzielle Schwierigkeiten frühzeitig zu identifizieren. Dadurch sparen beide Unternehmen Kosten und Zeit. Darüber hinaus unterstützt die PLM-Lösung BSH und die gesamte Branche dabei, Innovation besser umzusetzen.

Die BSH Hausgeräte GmbH ist mit einem Umsatz von 12,6 Mrd. Euro im Jahr 2015 und mehr als 56.000 Mitarbeitern ein weltweit führendes Unternehmen der Hausgerätebranche. Die BSH produziert in rund 40 Fabriken und ist mit über 80 Gesellschaften in circa 50 Ländern vertreten.

Siemens PLM Software, eine Business Unit der Siemens Digital Factory Division, ist ein führender, weltweit tätiger Anbieter von Software, Systemen und Dienstleistungen für das Product Lifecycle Management (PLM) und das Management von Produktionsvorgängen (MOM) mit über 15 Millionen lizenzierten Anwendern und mehr als 140.000 Kunden in aller Welt. Siemens PLM Software mit Hauptsitz in Plano, Texas, stellt in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden Industriesoftware-Lösungen bereit. Sie unterstützen Firmen weltweit dabei, entscheidende Innovationen in die Realität umzusetzen und so einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Weitere Informationen über die Produkte und Leistungen von Siemens PLM Software unter www.siemens.com/plm.

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Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2015, das am 30. September 2015 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 75,6 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 7,4 Milliarden Euro. Ende September 2015 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 348.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Note: Siemens and the Siemens logo are registered trademarks of Siemens AG. Catchbook, D-Cubed, NX and Solid Edge are trademarks or registered trademarks of Siemens Product Lifecycle Management Software Inc. or its subsidiaries in the United States and in other countries. Android is a trademark of Google Inc. Windows is a trademark or registered trademark of Microsoft Corporation. All other trademarks, registered trademarks or service marks belong to their respective holders.

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