Koeln,, 22 April 2021

Siemens Digital Industries Software arbeitet zusammen mit Siemens Energy an der Simulation der nächsten Generation Energiesysteme

Siemens Energy can use Simcenter STAR-CCM+ software to visualize metal temperatures in a turbine blade, predicted using conjugate heat transfer simulation.

Siemens Digital Industries Software gab heute bekannt, dass die Sparte Energieerzeugung Generation Division der Siemens Energy AG die Simcenter- Software als Kernstück der Simulationstechnik für die Entwicklung ihrer nächsten Generation Energiesysteme einführt. Die Sparte Energieerzeugung von Siemens Energy arbeitet schon lange mit Siemens Digital Industries Software in den Bereichen Konstruktion und Simulation zusammen. Nun hat das Unternehmen mit dem erweiterten Einsatz des Simcenter-Portfolio einen neuen Ansatz für die Simulation gewählt, der die Markteinführungszeit verkürzt und die Zuverlässigkeit erhöht.
 
„Siemens Digital Industries Software hat mit der Energieerzeugungssparte von Siemens Energy mehr gemein als nur den Namen Siemens - wir haben beide den Anspruch, den Stand der Technik immer weiter vorwärts zu treiben und unseren Kunden die zuverlässigsten Lösungen immer effizienter anzubieten“, sagte Jean-Claude Ercolanelli, Senior Vice President of Simulation and Test Solutions, Siemens Digital Industries Software. „Wir danken Siemens Energy dafür, dass sie sich für Simcenter, Teil des Xcelerator-Portfolios, entschieden hat und Simcenter als ihre Simulationsplattform für die Entwicklung der nächsten Generation nachhaltiger, zuverlässiger und bezahlbarer Energiesysteme einsetzt.“
 
Die Zusammenarbeit fördert die gleichzeitige multidisziplinäre Optimierung und umfasst Elemente wie feature-basierte Geometrie, reaktive Strömungen, gekoppelter Wärmeübergang sowie automatisierter Datenstrom zwischen Analysen. Dadurch konnten die Produkteffizienz gesteigert, die Lebensdauer verlängert und die Emissionen gesenkt werden. Der Wechsel hat die Sparte Energieerzeugung von Siemens Energy in die Lage versetzt, den Übergang von historischen Methoden und Werkzeugen zu neuen Methoden und Einsatzbereichen zu bewältigen und einen integrierten Datenstrom über die Konstruktionskette hinweg zu schaffen, indem sie die eigenen Bereichssilos abgebaut hat. Zudem ergab sich ein intensiveres, engagierteres Verhältnis zwischen Software-Entwicklern und Konstrukteuren.
 
Um die Vision des Simultan-Engineerings ganz in den Fokus zu rücken, wurden umfassende Werkzeuge eingesetzt, zum Beispiel Simcenter 3D-Software für parametrische, feature-basierte geometrische Modelle und nichtlineare Konstruktionsanalysen einschließlich Berücksichtigung des Material-Kriechverhaltens; HEEDS Software für automatisierte Simulationsabläufe; Simcenter STAR-CCM+ Software für Verbrennungs- und thermische Analysen; und die erweiterbare NX- Software-Umgebung mit Unterstützung für integrierte Konstruktionswerkzeuge.  
 
„Durch den gesteigerten Einsatz robuster Konstruktionsmethoden für innovative zuverlässige Produktentwürfe, verbesserte Simulationsabläufe für mehr Effektivität in Produktforschung und -entwicklung, ebenso wie neueste physik-basierte Simulation für wichtige frühzeitige Konstruktionsentscheidungen ermöglicht es Simcenter der Energieerzeugungssparte von Siemens Energy, zuverlässigere Produkte schneller an unsere Kunden zu liefern“, sagte Paul Garbett, Director of Engineering, Large Gas Turbine Modules, Siemens Energy, Generation Division.

Primärer Ansprechpartner

Claudia Lanzinger
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claudia.lanzinger@siemens.com