Formnext, Frankfurt, 11 November 2021

AM Network von Siemens erleichtert Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit in der additiven Fertigung bei Schaeffler

Siemens Digital Industries Software hat heute bekannt gegeben, dass seine Additive Manufacturing Network Plattform bei Schaeffler, einem globalen Automobil- und Industriezulieferer, implementiert wurde.

Siemens Digital Industries Software hat heute bekannt gegeben, dass seine Additive Manufacturing Network Plattform bei Schaeffler, einem globalen Automobil- und Industriezulieferer, implementiert wurde. Schaeffler verbindet mit der neuen Lösung seine Konstrukteure mit dem AM Fab Shop für die additive Fertigung. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu erleichtern, die Zeit bis zur Produktion zu verkürzen und die Vorteile der additiven Fertigung (AM) innerhalb der Wertschöpfungskette stärker zu nutzen.

Das AM Network von Siemens digitalisiert additive Fertigungsabläufe in der Prozesskette von der Bestellung bis zur Auslieferung und ermöglicht es den Siemens-Kunden, additive Fertigung auf industrieller Ebene anzuwenden und zu skalieren. Das Siemens AM Network versetzt die Anwender in die Lage, ihr eigenes additives Fertigungsökosystem aufzubauen – sowohl unternehmensintern als auch mit ihren vertrauenswürdigen externen Lieferanten/Partnern. Zudem lässt sich das von Siemens auf der AM Network-Plattform aufgebaute Ökosystem in eigene Prozesse integrieren.

Die Nachfrage nach additiv gefertigten Teilen steigt in der Forschung und Entwicklung bei Schaeffler exponentiell steigt. Um diese Nachfrage zu kanalisieren, hat das Unternehmen das AM-Network von Siemens als exklusive Plattform für die Zusammenarbeit während des gesamten AM-Prozesses vom Auftrag bis zur Lieferung eingeführt.

Die Cloud-native Plattform ermöglicht es Schaeffler, die Vorteile der additiven Fertigung schneller, effizienter und in größerem Umfang zu nutzen, indem die Arbeitsabläufe der additiven Fertigung digitalisiert und rationalisiert werden. F&E-Konstrukteure werden durch den Qualifizierungsprozess für AM-Teile geleitet, wie er vom AM Fab Shop definiert wurde, während die Arbeitsabläufe in der Werkstatt und die Maschinenauslastung rationalisiert wurden, um die Effizienz zu steigern. So lassen sich mit einem höheren Durchsatz Zeit und Aufwand einsparen. Gleichzeitig fördert das AM Network ein breiteres Verständnis für die Vorteile der additiven Fertigung, eine bessere Formalisierung bewährter Verfahren und letztendlich eine effizientere Ausführung und eine pünktlichere Lieferung der erfolgreich 3D-gedruckten Teile.

"Die Additive Manufacturing Network-Plattform von Siemens wurde zum einen ausgewählt, um den durchgängigen Prozess von der Bestellung bis zur Auslieferung für die industrielle additive Fertigung zu unterstützen Zum anderen wollen wir als langfristiger Partner wachsen und weitere Möglichkeiten zur Schaffung eines vollständig digitalisierten End-to-End-AM-Workflows und der Wertschöpfungskette erkunden", sagte Carsten Merklein, VP Advanced Manufacturing Technologies bei Schaeffler. "Das Additive Manufacturing Network fügt sich zudem perfekt in die Siemens NX-Implementierung ein, die derzeit für AM bei Schaeffler evaluiert wird.“

Schaeffler präsentiert die neue Lösung gemeinsam mit dem Additive Manufacturing Team von Siemens auf der Formnext 2021 in Frankfurt am Main vom 16. bis 19. November sowie auf dem virtuellen Siemens AM Summit 2021 vom 30. November bis 1. Dezember. Beim letzteren Event ist Schaeffler am 1. Dezember mit dem Vortrag "AM leicht gemacht - wie Schaeffler die Implementierung und Nutzung von AM mit Siemens AM Network erleichtert" vertreten. Weitere Informationen zum Formnext-Auftritt von Siemens finden Sie unter www.siemens.com/formnext.

Primärer Ansprechpartner

Siemens Digital Industries Software PR Team

press.software.sisw@siemens.com