Allgemeines Lizenzierungswerkzeug

Siemens PLM Software hat ein allgemeines Lizenzierungswerkzeug entwickelt und bereits in vielen Siemens PLM Produkten integriert. Dieses Lizenzierungswerkzeug basiert auf "FLEXlm" von Flexera Software, um die speziellen und verschiedenen Lizenzmöglichkeiten der vielen Softwareprodukte von Siemens PLM zu vereinen. Diese Webseite möchte Ihnen vermitteln, unsere Lizenzierung zu verstehen und wie sie sich auf Ihre Installation auswirkt.

Funktionen

Das allgemeine Lizenzierungswerkzeug wurde im Jahr 2007 veröffentlicht, seitdem kontinuierlich verbessert und erweitert damit es den Anforderungen unserer Produkte entspricht und die Aktualität zu den Flexera Software Versionen gegeben ist.

Nachfolgend eine Zusammenfassung von Änderungen und Funktionen, die durch den Einsatz des Lizenzierungswerkzeuges abgedeckt werden.

  • Neuer "ugslmd" Daemon. Alle Produkte, die das neue Lizenzierungswerkzeug einsetzen, teilen sich diesen Daemon. Dieser Vorteil ermöglicht es Siemens PLM Software ein kombiniertes Lizenzfile für alle Produkte, die dieses Werkzeug nutzen, zur Verfügung zu stellen. 
  • Nutzung von Port 28000 zur Lizenzkommunikation. Siemens PLM Software realisiert standardmäßig die Kommunikation von Server und Client über den reservierten und registrierten Port 28000, wodurch Konflikte mit anderen FlexLM Lizenzierungspaketen vermieden werden.
  • Erweiterte Lizenzdateien. Siemens PLM Software wird die TRL (Tamper Resistant Lizenz) von FLEXlm integrieren. Lizenzdateien werden aufgrund von längeren Signaturen der Feature-Zeilen etwas größer.
  • Composite HostIDs (CID). Die Lizenz-Server "Host ID"  wird durch die "Composite HostID" ersetzt. Die Composite HostID  (CID) ermöglicht den Einsatz von Lizenzservern auf virtuelle Maschinen. Zur Erstellung der Composite HostID (CID) wird von Siemens PLM Software ein Programm zur Verfügung gestellt, was auf dem Lizenz-Server ausgeführt werden muss. (Siehe rechts "Weitere Informationen")
  • NX Dongle Support Änderung. Die Nutzung der Composite Host ID ist nicht kompatibel mit Hardware-Schlüsseln (z.B. Dongle) , somit kann der Dongle nicht länger als Host ID des Lizenzservers genutzt werden.  Dennoch werden Dongles  weiterhin für Standalone Node Lock Lizenzen, wenn sie mit Non-Served Lizenzen genutzt werden, unterstützt.  (Non-Served Lizenz Dateien enthalten keine Server Zeile und werden direkt auf einem Client System installiert)

Vorteile

Die allgemeine Lizenzierung wurde von Siemens PLM Software aufgrund von Kundenwünschen integriert. Gewünscht wurde die Nutzung von nur einer Lizenzdatei um eine hohe Konsistenz / Stabilität bei der Lizenzierung zu ermöglichen. Die "Common Licensig Technology" wurde entwickelt und fortan aktualisiert, um diese Funktionalität zu unterstützen. Folgende Vorteile ergeben sich daraus:

  • Einen Daemon. Der Einsatz von nur einem Siemens PLM Software Daemon vereinfacht den Lizenzierungsbetrieb und die Installation der Siemens PLM Produkte. Da unsere Produkte das allgemeine Lizenzierungswerkzeug einsetzen können Sie sich als Kunde über die Installation eines einzelnen Daemon und einer einzigen Lizenzdatei freuen. 
  • Kombinierte Lizenzdatei. Siemens PLM Software fast alle Lizenzdateien der Produkte, die das Werkzeug einsetzen, zusammen.
  • Eingebettete Hostnamen in der Lizenzdatei. Webkey-Erweiterungen zur Eingabe der Composite Host ID (CID) und des Hostnamens Ihres Lizenzservers sind bereits vorhanden. Wenn der Hostname vorhanden ist sind keine weiteren Änderungen notwendig und das Lizenzfile kann genutzt werden.
  • Gemeinsame Ressourcen. Die Erweiterungen der Lizenztechnologie werden in allen Produkten, die das Werkzeug nutzen, verfügbar sein. Einige Entwicklungen sind noch erforderlich, es ist aber geplant die zusätzlichen Funktionalitäten auf alle Siemens PLM Software Produkte anbieten zu können.
  • Produktübergreifende Bundle. Sobald ein einzelner Daemon genutzt wird, wird die Implementierung eines echten produktübergreifenden Bundles möglich sein. Somit kann Siemens PLM Software unseren Kunden ein einzigartiges und hochwertiges Paketbundle anbieten. 
  • Lizenzierung bei virtuellen Machinen. Der Einsatz von virtuellen Maschinen (VM) gewinnt zunehmend an mehr Aufmerksamkeit in der IT Branche und bietet eine höhere Flexibilität bei der Bereistellung von Serverdiensten. Mit der Verwendung der Composite Host ID (CID) bietet sich eine Technologie die die Erstellung von Server-Lizenzdateien in der VM-Umgebungen unterstützt.

Composite Host ID

Die Composite Host ID (CID) ersetzt die alte Host ID in Verbindung mit FLEXlm. Das Dienstprogramm "lmhostid" welches in FLEXlm enthalten war wurde durch das Programm "ugs_composite.exe" ersetzt. Dieses Dienstprogramm ist im Lizenz-Server-Media-Kit enthalten oder kann über die GTAC Website heruntergeladen werden.

Das Programm muss auf dem Lizenzserver oder auf allen drei Servern in einer redundanten Lizenzserver Umgebung (Triade) ausgeführt werden. Das Ergebnis ist die 12-stellige hexadezimale CID Nummer. Zur Erstellung einer permanenten Lizenz muss die CID in Ihren Kundendatensatz eingetragen werden. Die CID kann über den WebKey-Zugang, telefonisch bei Ihrem Kundenkonten-Analysten (CAA) oder Ihrem Vertriebsansprechpartner (CSR) bekannt gegeben werden und muss nur einmal eingegeben werden. Nach der erstmaligen Eingabe wird sie ein Teil Ihres Kundendatensatzes und für alle zukünftigen Lizenzdateien auf diesem Lizenzserver verwendet.

In einer redundanten Umgebung (Triade), genutzt für eine hohe Verfügbarkeit des Lizenzservers, muss die CID für jeden der drei Server in der Triade bereit gestellt werden.

Die CID wird nicht für Node Locked Lizenzen genutzt. Node Locked Lizenzen können entweder die traditionelle Host ID (z.B. MAC Addresse) oder eine Dongle ID nutzen.

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