Pressemeldung

Solid Edge ST4 mit neuen Werkzeugen für bessere und schnellere Produktentwicklung

Erweiterungen des aktuellen Solid Edge Release von Siemens PLM Software ermöglichen bessere Produktkonstruktion, verbessern Kollaboration durch JT und 3D-PDF, beschleunigen die Analyse von Blechteilkonstruktionen und reduzieren Kosten für die Dokumentation

KÖLN, 15. Juli 2011 - Siemens PLM Software, eine Business Unit der Siemens-Division Industry Automation und weltweit tätiger Anbieter von Software und Services für das Product Lifecycle Management (PLM), hat heute Solid Edge ST4 vorgestellt. Damit können Maschinenbauer und Ingenieure Produkte einfacher und schneller entwickeln. Die aktuelle Version enthält zahlreiche neue Funktionen, die von Kunden angeregt wurden. Dazu gehören auch Erweiterungen der Synchronous Technology, mit denen bessere Produktentwürfe einfacher möglich sind. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit verschiedener CAD-Systeme (Multi-CAD) auf Basis des verbreiteten Dateiformates JT einfacher. Neue Werkzeuge beschleunigen zudem die Analyse von Blechteilkonstruktionen. Die Möglichkeiten bei der Zeichnungserstellung wurden ebenso verfeinert, wodurch die Kosten für die Dokumentation sinken.

„Mit Solid Edge ST4 können Maschinenbauer und Ingenieure bessere Konstruktionen erstellen, weil sich die Synchronous Technology leichter als je zuvor in alltägliche Aufgaben einfügt und weil die grundlegenden Modellierwerkzeuge einfacher und produktiver zu nutzen sind“, erklärt Dan Staples, Director Solid Edge Product Development bei Siemens PLM Software. „Durch neue Wege, die Synchronous Technology einzusetzen, kann der Anwender mit Solid Edge ST4 in der Konstruktionsumgebung arbeiten, die seinen Bedürfnissen am besten entspricht. So kann er sich auf seine Entwicklungsaufgaben konzentrieren und muss sich über die Software keine Gedanken machen. Im Ergebnis vereinfacht Solid Edge ST4 die Produktentwicklung und bietet anspruchsvollen Konstrukteuren eines der branchenweit mächtigsten Modelliersysteme.“

Maschinenbauer und Ingenieure kommen schneller zu besseren Produkten

Solid Edge ST4 erweitert mit neuen Kapazitäten die intuitiv bedienbare Entwicklungsumgebung, mit der Maschinenbauer und Ingenieure bessere Produkte schneller entwickeln. Dazu gehört beispielsweise eine Erweiterung der „Live Section“-Funktionalität, mit der Rotationsteile einfacher und schneller erstellt und bearbeitet werden können. Außerdem sind neue 3D-Modellierungsbeziehungen für einfacheres Zentrieren, Offset und Bearbeiten nativer oder importierter Geometrien enthalten, sowie neue 3D-Baugruppenbeziehungen für automatische Positionierung von Teilen in einer Baugruppe, um Kollisionen von Teilen zu verhindern. Andere Erweiterungen beziehen sich auf die Möglichkeiten für Explosionsansichten.

Weiterhin wurde – durch eine Partnerschaft mit der Cadenas GmbH – ein neues System für strategisches Bauteilmanagement mit einem dedizierten Internet-Portal (http://solidedge.partcommunity.com) aufgesetzt, auf dem sich 3D-Standard- und Zuliefererteile im nativen Solid Edge Format konfigurieren lassen.

“Als Maschinenbauer sind wir es gewohnt mit großen Baugruppen zu arbeiten. BEUMER ist sehr beeindruckt über die gesteigerte Produktivität, die Solid Edge ST4 in der Baugruppenumgebung bietet” sagt Volker Horstmann, Maschinenbautechniker, BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, einem weltweit führenden Hersteller der Intralogistik in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen. „Die Nutzung der neuen - auf Synchronous Technology basierenden - Funktionen, ermöglicht uns das Ändern eines 3D-Modells direkt im Kontext der Baugruppe, ohne die Notwendigkeit, mit 2D-Skizzen arbeiten zu müssen. Das macht die Konstruktion unserer Produkte viel schneller und produktiver. Wir können nun unsere Konstruktionsarbeit viel besser kontrollieren, sehen die Ergebnisse sofort und akzeptieren, editieren oder verwerfen die Lösung umgehend. Solid Edge ST4 bietet mehr Flexibilität bei der Konstruktion und ist intuitiver denn je.“

Bessere Zusammenarbeit, Simulation und Dokumentation

Viele der neuen Bestandteile von Solid Edge ST4 sind unter der Maßgabe von Siemens PLM Software entstanden, die Anforderungen der Kunden zu verstehen und direkt auf ihre Bedürfnisse zu antworten. So ist sichergestellt, dass jede Funktionserweiterung einen echten wirtschaftlichen Mehrwert bietet. Durch diesen kundengestützten Verbesserungsprozess liefert Solid Edge ST4 einen Mehrwert aufgrund verbesserter Möglichkeiten zur Zusammenarbeit der Anwender mit ihren Kunden und Zulieferern. Außerdem werden alltägliche Aufgaben bei der Produktentwicklung, wie Zeichnungserstellung und Blechteilkonstruktion weiter optimiert.

„Wir nutzen jede Möglichkeit von Solid Edge und sehen, dass wir nicht ohne die Software leben können“, sagt Vladimir Kolar, Chief of Desing and Development bei Linet spol. S.r.o, einem Entwickler von medizinischen Betten und Möbeln aus der Tschechischen Republik. „Wir stellen viele komplexe Kunststoffteile her, die ohne 3D nicht effektiv konstruiert werden könnten. Aber mit Solid Edge passen unsere Teile immer und wir haben Fehler in der Produktion praktisch eliminiert. Als langjähriger Solid-Edge-Anwender bin ich beeindruckt, wie Siemens PLM Software auf seine Kunden hört und seine Erkenntnisse nutzt, um sein Angebot zu verbessern. Die gesamten Erweiterungen bei Solid Edge ST4 dürften große Auswirkungen haben.“

Kompatibilität mit JT und PDF

Eine der Erweiterungen geht auf den Bedarf von Unternehmen ein, mit Zulieferern, Partnern und Kunden zusammenzuarbeiten, die mehrere untereinander inkompatible Dateiformate aus verschiedenen CAD-Anwendungen nutzen. Solid Edge ST4 bietet hier einen Weg, indem es zusammen mit Teamcenter und Teamcenter Express, der Lösung für digitales Produktdatenmanagement von Siemens PLM Software, vollständig auf JT setzt. JT ist das weit verbreitete, komprimierte 3D-Datenformat für genaue, sichere und effektive gemeinsame Nutzung von Produktdaten. Solid Edge ist das erste CAD-System seiner Klasse, das JT-Daten bei Baugruppen einsetzt und vollständig assoziative Updates aus JT-basierten Inhalten liefert. Weil JT in den weltweiten Fertigungs- und PLM-Software-Branchen weithin als Quasi-Standard akzeptiert wird, sinkt mit Solid Edge ST4 die Inkompatibilität von Daten deutlich oder verschwindet ganz. So entsteht eine Umgebung für nahtlose Zusammenarbeit.

Solid Edge ST4 verbessert die Zusammenarbeit durch ein neues Feature, mit dem sich Teile und Baugruppen einfach als 3D PDF-Dateien speichern lassen. Diese können dann mit dem Adobe Reader angesehen und ausgetauscht werden. Produkt- und Fertigungsdaten (Product and manufacturing information – PMI), Bemaßungen und Beschriftungen sind zusammen mit einem Schema der Baugruppenstruktur in das PDF-Dokument eingebettet. Dieses neue Format eignet sich ideal dazu, 3D-Produktdaten und Ideen an alle Beteiligten im Produktlebenszyklus weiterzugeben.

Zeichnungserstellung auf höchstem Niveau

Die Entwickler von Solid Edge wissen, wie wichtig Zeichnungen für Ingenieure sind. Deshalb behauptet Solid Edge ST4 seine Führungsposition in diesem Bereich durch weitere Verbesserungen bei der Zeichnungserstellung. Die Produktentwicklung lässt sich so schneller und einfacher dokumentieren. Deutlich verbessert wurden unter anderem die Anpassbarkeit von Tabellen, die Kontrolle der Beschriftungen und Bemaßungen, das Erzeugen hochindividueller Ansichtsbezeichnungen sowie die automatische Skalierung einzelner Zeichnungsblätter.

„Ich bin sehr beeindruckt von dem, was ich bei Solid Edge ST4 gesehen habe, besonders von den Verbesserungen, was Zeichnungen angeht“, erklärt Jan Bos, Engineering Manager bei Geha BV, einem Hersteller von Komponenten für großformatige Wärmetauscher aus den Niederlanden. „Unsere Erfahrung beim Einsatz von Solid Edge haben uns davon überzeugt, dass Siemens PLM Software die branchenweit beste CAD-Lösung entwickelt hat. Mit Solid Edge haben wir die Produktivität unserer Konstrukteure verdoppelt und produzieren dabei Produkte mit höherer Qualität bei weniger Nacharbeit.“

Analyse von Bleichteilkonstruktionen

Solid Edge ST4 enthält mehrere Erweiterungen bei den vielbeachteten Möglichkeiten zur Blechteilbearbeitung. Dadurch verbessert sich die Simulation beim Computer Aided Engineering (CAE) und die Analyse von Entwürfen wird beschleunigt. Mittelflächen von Blechteilen lassen sich jetzt auf Baugruppenebene erzeugen. Außerdem erhöht eine neue Möglichkeit zum Zusammenführen von Flächen und Volumenkörpern die Zuverlässigkeit der Finite-Elemente-Vernetzung über hochkomplexe Teile hinweg. Neue Optionen für verfeinerte und kontrollierte Vernetzung, wie zum Beispiel die Einstellung einer Mindestzahl von Elementen an einer Kante und einer Höchstzahl bei kleinen Features, ermöglichen den Anwendern mehr Details und damit exaktere Ergebnisse. Flächenwerkzeuge können darüber hinaus genutzt werden, um die Mittelflächen dünnwandiger Teile, wie etwa Kunststoffteile, zu erzeugen. Das ermöglicht schnellere Ergebnisse und erhöht die Zuverlässigkeit bei der Berechnung. Diese neuen Features bieten eine einfach anwendbare Methode, eine Konstruktion zu optimieren. Bei komplizierten Modellen, die Blechteile enthalten, sind Ergebnisse schneller zu erreichen.

Die deutschsprachige Version von Solid Edge ST4 wird voraussichtlich im dritten Quartal dieses Jahres verfügbar sein. Weitere Informationen über Solid Edge ST4, darunter ein Video mit Dan Staples, umfangreiche Produktdemonstrationen, ein Datenblatt mit allen Neuerungen und mehr sind unter www.siemens.de/plm/st4 verfügbar.

Über Solid Edge

Solid Edge ist das umfassende hybride 2D/3D CAD-System, das auf Synchronous Technologie für beschleunigte Konstruktion, schnellere Änderungen und verbesserte Wiederverwendung importierter Daten setzt. Mit überlegener Teile- und Baugruppenmodellierung, Zeichnungserstellung, transparentem Dateimanagement und eingebauter Finite Elemente Analyse entschärft Solid Edge die zunehmende Komplexität der Produktentwicklung. Solid Edge ist Kernbestandteil der Velocity Series.

Über Siemens PLM Software

Siemens PLM Software, eine Business Unit der Siemens-Division Industry Automation, ist ein führender, weltweit tätiger Anbieter von Product Lifecycle Management (PLM)-Software und zugehörigen Dienstleistungen mit 6,7 Millionen lizenzierten Anwendern und mehr als 69.500 Kunden in aller Welt. Siemens PLM Software mit Sitz in Plano, Texas, arbeitet eng mit Unternehmen zusammen, um offene Lösungen zu entwickeln, mit denen diese mehr Ideen in erfolgreiche Produkte umsetzen können. Weitere Informationen über die Produkte und Leistungen von Siemens PLM Software unter www.siemens.com/plm.

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 33.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftjahr 2010 einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro. www.siemens.com/industryautomation


Note: Siemens and the Siemens logo are registered trademarks of Siemens AG. NX and Teamcenter are trademarks or registered trademarks of Siemens Product Lifecycle Management Software Inc. or its subsidiaries in the United States and in other countries. All other trademarks, registered trademarks or service marks belong to their respective holders.

Ansprechpartner

Claudia Lanzinger
+49 16090450431
claudia.lanzinger@siemens.com

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