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Bosch und Siemens Hausgeräte
Electronics & Semiconductor NX Teamcenter Tecnomatix
Bosch und Siemens Hausgeräte

Wachstum in einer globalen Welt erfordert mehr als schnelle Markteinführungszeiten

Munich, Germany

Umfassendes PLM fördert Innovation bei verteilten Produktteams und senkt die Kosten für den Erfolg im globalen Wettbewerb

Electronics & Semiconductor NX Teamcenter Tecnomatix

Wachstum in einer globalen Welt erfordert mehr als schnelle Markteinführungszeiten

Munich, Germany

Umfassendes PLM fördert Innovation bei verteilten Produktteams und senkt die Kosten für den Erfolg im globalen Wettbewerb

quotation marks Teamcenter ermöglicht durch die sofortige Zusammenarbeit ein bisher ungekanntes Maß an Innovation. Uwe Tontsch, Head of Product Development & Industrial Engineering Solutions BSH
Herausforderungen
  • Entwicklung neuer Produkte
  • Standardisierung und Wiederverwendung
  • Synchronisierung der Wertschöpfungskette
  • Produktionseffizienz
Schlüssel zum Erfolg
  • Der zunehmende weltweite
  • Wettbewerb erfordert Kostensenkungen
  • Globale Innovation für regionale Kundenzufriedenheit
Ergebnisse
  • PLM-Partner – globale Präsenz, weltweit führend und dem Kunden verpflichtet
  • Garantierte Präzision durch eine zentrale Informationsquelle für Produkt- und Prozesswissen
  • Nutzbarkeit der PLM-Lösung für globale Geschäftsprozesse ohne kundenspezifische Anpassung
  • Produktinformationen sind bei Bedarf stets sofort verfügbar, auch für Lieferanten

Bosch und Siemens Hausgeräte

Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH entwickelt, fertigt und verkauft unter Markennamen wie Bosch und Siemens Haushaltsgeräte und internetkompatible Haushaltsgeräte.

http://www.bsh-group.com

quotation marks Das Vorhandensein einer zentralen Informationsquelle ist für BSH zu einem entscheidenden Faktor geworden, da auf diese Weise keine Fragen in Hinsicht auf falsche oder richtige Daten aufkommen. Es gibt nur eine Antwort und jeder weiß, wo sie zu finden ist. Matthias Bronowski, Project Manager, Teamcenter Next Generation BSH
quotation marks Teamcenter ermöglicht durch die sofortige Zusammenarbeit ein bisher ungekanntes Maß an Innovation. Uwe Tontsch, Head of Product Development & Industrial Engineering Solutions BSH

Produkte für den Alltag

Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) ist eines der bekanntesten Großunternehmen der Hausgerätebranche. Das Unternehmen unterhält 31 Produktionsstandorte und 43 Fabriken in 15 Ländern in Europa, Asien, den USA und Lateinamerika. BSH fertigt und verkauft unter bekannten Markennamen wie Bosch und Siemens weltweit große und kleine Haushaltsgeräte und bietet verschiedene internetkompatible Haushaltsgeräte an. Daneben fertigt das Unternehmen Produkte für spezielle Marken wie Gaggenau, Thermador, Neff und Constructa zusätzlich zu diversen regionalen Marken.

Das Management von BSH betrachtet Innovation als Schlüsselelement, um auf dem weltweiten Markt erfolgreich zu bestehen und setzt sich zum Ziel, BSH zum Innovationsführer in der Konsumgüterindustrie zu machen. Mit jährlich über 300 angemeldeten Patenten und Marken beweist das Unternehmen seine Innovationskultur. Heute umfasst das Innovationskonzept von BSH jedoch mehr als kreatives Design und High-TechFunktionen. Um sowohl die Produkte als auch die Prozesse zu optimieren, fordert BSH die gemeinsamen Bemühungen erweiterter Entwicklungsteams, inklusive der Designer und Konstrukteure, Qualitätsmanager, Einkaufs- und Produktionsleiter sowie des Vertriebsund Marketingpersonals.

„Wir müssen die nächsten Schritte machen, beispielsweise das Wissen aus Downstream-Abteilungen in die Forschung und Entwicklung einfließen lassen“, sagt Uwe Tontsch, Leiter der Bereiche Product Development und Industrial Engineering Solutions bei BSH. „Da es sich bei BSH um ein weltweit operierendes Unternehmen handelt, sind diese Personen oftmals sehr weit voneinander entfernt. Für Innovation auf dieser Stufe ist eine umfassende, einfach zu nutzende Infrastruktur für die Zusammenarbeit erforderlich, die das gesamte Unternehmen umspannt.“

Die Notwendigkeit von Innovation auf dieser Stufe rührt von der Realität auf dem globalen Markt her. Heute bedeutet dies Senkung der Produktentwicklungskosten, um mit Unternehmen konkurrieren zu können, die kostengünstigere Arbeitskräfte beschäftigen. „Wir haben mit harter Konkurrenz aus Asien und Osteuropa zu kämpfen“, erklärt Tontsch. „Innovativ zu sein allein ist leider nicht genug, da uns die Konkurrenz sehr schnell wieder einholen wird. Wir müssen außerdem unsere Kosten senken, damit wir die von unseren Kunden erwartete Qualität zu einem niedrigeren Preis anbieten können.“

Ein sicherer PLM-Partner

Die einzelnen Geschäftsbereiche von BSH sind auf unterschiedliche geografische Standorte verteilt, da das Unternehmen im Lauf der Jahre durch Übernahmen stark gewachsen ist. Bereits 1990 erkannte das Management die Notwendigkeit einer globalen Infrastruktur für die Zusammenarbeit, mit deren Hilfe Entwickler an verschiedenen Standorten gegenseitig von ihrer Arbeit profitieren können. Nach Begutachtung verschiedener führender Systeme entschied sich BSH 2000 für eine Standardisierung seiner weltweiten Entwicklungsarbeit durch Technologie von Siemens PLM Software, einer Business Unit der Siemens Digital Factory Division. Ein Grund für diese Entscheidung ist die Tatsache, dass Siemens PLM Software sich als führender Anbieter digitaler LifecycleManagementlösungen bereits oft bewähren konnte. „Die Führungsrolle von Siemens PLM Software senkt das Risiko dieser großen Investition“, sagt Tontsch.

Umfassendes PLM ermöglicht eine ganzheitliche Sichtweise

BSH hat ein umfassendes PLM-System implementiert. Es basiert auf bewährten Technologien von Siemens: der digitalen Lifecycle-Managemensoftware Teamcenter®, der digitalen Produktentwicklungssoftware NX™ sowie der digitalen Fertigungssoftware Tecnomatix®. „Der Vorteil einer umfassenden PLM-Lösung liegt darin, dass sie uns gestattet, jeden einzelnen Mitarbeiter des Unternehmens mit einzubeziehen“, sagt Matthias Bronowski, Projektmanager bei BSH für Teamcenter Next Generation. „Sie vermittelt uns eine ganzheitliche Sicht darauf, was mit unseren Produkten geschieht.“

Ein weiterer Vorteil einer solch umfassenden Lösung ist, dass die Integration der einzelnen Anwendungen vom Anbieter durchgeführt wird und nicht von BSH. „Für uns war es wichtig, einen Partner zu wählen, der eine umfassende und integrierte Lösung anbietet“, sagt Tontsch. „Andernfalls würden wir zu viel Arbeit in die Integration der Produkte investieren müssen. Das würde von unseren eigentlichen Geschäften ablenken.“

Eine zentrale Informationsquelle

Die Produktentwicklungsstrategie von BSH sieht die Schaffung von Kernkomponenten und -technologien vor, die angepasst und erneut verwendet werden können. Dies ist sowohl für zentrale wie auch für dezentrale Unternehmen wichtig, die eine Koordination zwischen diesen global verteilten Teams sowie einheitliche Systeme zur gemeinsamen Datennutzung ohne Datenkonvertierung benötigen. „Datenkonvertierung zwischen verschiedenen Systemen kann den Zeitplan und damit das Geschäft zunichte machen“, bemerkt Tontsch.

Die Lösung von Siemens PLM Software konsolidiert das gesamte Wissen über Produkte und Prozesse in einem einzigen Datenspeicher, wodurch es sehr viel einfacher gefunden und wiederverwendet werden kann. Eine zentrale Informationsquelle ermöglicht die unternehmens- und länderübergreifende Bereitstellung von Produkt- und Prozesswissen, ohne die Genauigkeit zu beeinträchtigen. „Das Vorhandensein einer zentralen Informationsquelle ist für BSH zu einem entscheidenden Faktor geworden, da auf diese Weise keine Fragen in Hinsicht auf falsche oder richtige Daten aufkommen“, erläutert Bronowski. „Es gibt nur eine Antwort und jeder weiß, wo sie zu finden ist.“ Und da die PLMLösung von BSH auf Branchenstandards wie dem JT™-Datenformat und der NX-, Teamcenter- und Tecnomatix-Software basiert, können Informationen ohne Datenkonvertierung zwischen verschiedenen Systemen ausgetauscht werden.

„Teamcenter unterstützt unseren gesamten Produktentwicklungsprozess, von der anfänglichen Idee über das Design bis hin zur Konstruktion und Fertigung“, sagt Walter Vasselak, Gruppenleiter der Bereiche Application Data Management und Intellectual Property Systems bei BSH. Dadurch gehören Kommunikationsbarrieren zwischen Mitarbeitern, die kostenintensive Fehler verursachen könnten, der Vergangenheit an. „Die sofortige Zusammenarbeit, die dank Teamcenter möglich wird, gestattet internen und externen Ressourcen die Zusammenarbeit in einer einzigen virtuellen Umgebung“, fügt Tontsch hinzu. „Außerdem ermöglicht Teamcenter die Ausarbeitung einer nahtlosen, kooperativen Produktions-planungsumgebung, in der die Abteilung F&E und die Produktionstechnik parallel arbeiten können. Teamcenter ermöglicht durch die sofortige Zusammenarbeit ein bisher ungekanntes Maß an Innovation.“

Niedrigere PLM-Kosten

Die Wahl von Siemens PLM Software als PLM-Partner von BSH macht sich noch in anderer Hinsicht bezahlt, nämlich bei der Senkung der PLM-Betriebskosten. Siemens PLM Software hat erkannt, dass die Bereitstellung von Schnittstellen und einer kundenspezifischen Codierung die Kosten des PLM-Systems erheblich in die Höhe treibt und seine PLM-Lösung dahingehend optimiert. „Wir würden nicht überleben, wenn wir das PLM-System weiterhin so stark anpassen müssten wie in der Vergangenheit“, sagt Vasselak. „Das wäre einfach zu teuer. Der neue Ansatz von Siemens PLM Software ermöglicht es uns, das System an unsere Bedürfnisse anzupassen, ohne eine kundenspezifische Software entwickeln zu müssen. Daher gehe ich von einer Senkung der Kosten für die Implementierung und Pflege des PLMSystems um 25 bis 30 Prozent aus.“

Auch die Verwendung einer bereits vertrauten Benutzeroberfläche für die Technologie von Siemens PLM Software trägt zur Senkung der PLM-Betriebskosten bei. „Ich denke, dass wir unsere Gesamtbetriebskosten durch eine Senkung der Schulungskosten verringern können“, sagt Bronowski. „Wichtig ist dies vor allem für unsere Wachstumsregionen wie Asien und Nordamerika, in denen viele neue Mitarbeiter eingestellt werden. Diese neuen Mitarbeiter müssen schnell mit dem System vertraut gemacht werden können und Siemens PLM Software hat uns diese Aufgabe durch eine Windows-ähnliche Benutzeroberfläche sehr erleichtert.“

Die Technologie von Siemens PLM Software für das Product Lifecycle Management ist laut Bronowski für BSH sowohl aus Sicht des Endkunden als auch aus der des Managements die richtige Wahl als PLM-System der nächsten Generation. „Für die Endkunden ist es nicht nur wichtig, wie leistungsfähig eine Lösung ist. Wenn sie ihnen nicht gefällt, dann verwenden sie sie einfach nicht.

Unsere Endkunden sind mit der Software von Siemens PLM Software zufrieden, weil sie schnell und benutzerfreundlich ist und ihnen dabei hilft, ihr ultimatives Ziel zu erreichen, nämlich die Fertigung innovativer Produkte. Für das sehr kostenorientiert denkende Management sind die Akzeptanz durch den Benutzer und die Tatsache, dass Siemens PLM Software den Schwerpunkt auf die Senkung der Betriebskosten legt, sehr überzeugende Argumente.“

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quotation marks Das Vorhandensein einer zentralen Informationsquelle ist für BSH zu einem entscheidenden Faktor geworden, da auf diese Weise keine Fragen in Hinsicht auf falsche oder richtige Daten aufkommen. Es gibt nur eine Antwort und jeder weiß, wo sie zu finden ist. Matthias Bronowski, Project Manager, Teamcenter Next Generation BSH
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