Durch Concurrent Engineering wurde die Entwicklungszeit für das Trainingsflugzeug PC-21 um zweieinhalb Jahre verkürzt
Am 16. Dezember 1939 wurde die Pilatus Aircraft Ltd. in einem Besprechungsraum der Nidwaldner Kantonalbank als kleiner Lieferant für die Schweizer Luftwaffe gegündet. Seither wurde der Nischenlieferant zu einem weltweit agierenden Marktführer für einmotorige Trainingsflugzeuge sowohl für militärische als auch für Geschäftsflugzeuge. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.300 Mitarbeiter in der Schweiz und rund um den Globus.
Das neueste Produkt des Unternehmens ist das Pilatus PC-21, ein Trainingsflugzeug für eine neue Generation von Militärpiloten. Es lehnt sich an das sehr erfolgreiche Modell PC-12 an, derzeit das meistverkaufte einmotorige Verkehrsflugzeug der Welt. Zurzeit sind mehr als 130 Stück bestellt. Dieser Erfolg ist kein Zufall. Er basiert auf einer Passion fürs Fliegen, Perfektionismus und der Bereitschaft, den Erwartungen des Kunden gerecht zu werden.
Der PC-21 ist nicht nur leistungsstärker als andere Turboprop-Flugzeuge, er ist auch wirtschaftlicher und leiser. Mit 602 km/h Höchstgeschwindigkeit im Horizontalflug und Belastungsgrenzen von -4G bis +8G eignet er sich sowohl für die Grundschulung als auch für die fortgeschrittene Ausbildung von Kampfjet-Piloten. Sein Avioniksystem baut auf einer offenen Architektur auf, alle Anzeigesysteme lassen sich softwaregesteuert an die Cockpitumgebung jedes Jets anpassen. Der PC-21 ist, zusammen mit dem Instrumentenund Flugsimulator, integrierter Teil des Trainingssystems von Luftwaffen.
Pilatus entwickelte das PC-21 mit NX™-Software für digitale Produktentwicklung und mit der digitalen Lifecycle-Management- Software Teamcenter®. Bei der Wahl zwischen NX und Catia entschied sich das Unternehmen für NX, da seine CAM-Funktionalität mehr Leistung bot. „Die entscheidende Frage lautete:Wollen wir zeichnen oder wollen wir produzieren?“, sagte John Senior, Vice President der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Pilatus. „Die Antwort war eindeutig: Produzieren,mit NX.“
Pilatus arbeitet parallel an Konstruktion, Entwicklung und Fertigung des PC-21, denn die Produkteinführungszeit war für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens von entscheidender Bedeutung. „Wir führten alle Prozesse parallel aus und arbeiteten entsprechend dem Mastermodellkonzept von NX mit nur einem einzigen Modell an der digitalen Entwicklung“, sagt Bruno Cervia, Projektmanager bei Pilatus, und fasst einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren zusammen. „Wir arbeiteten nie an verschiedenen Versionen des Modells.“ Die parallele Ingenieursarbeit funktioniert nur, wenn wie bei NX und Teamcenter Konstruktions- und Datenmanagementsysteme engstens integriert sind. Die Kombination aus NX und Teamcenter bot noch andere große Vorteile wie Zeitersparnis und Erleichterungen bei Release-Änderungen, wie Hännes Keller, technischer IT-Manager bei Pilatus, berichtet.
Keller merkt an, dass die Zusammenarbeit zwischen Pilatus und Siemens sehr intensiv war, und fügt hinzu: „Wir schätzen diese Zusammenarbeit sehr.“

Herausforderungen:
Schlüssel zum Erfolg:
Ergebnisse:
Branche:
Hauptgeschäft des Kunden:
Pilatus Aircraft Ltd ist weltweiter Marktführer in der Herstellung von einmotorigen Turboprop-Flugzeugen und das einzige Schweizer Unternehmen, das Flugzug- und Trainingssysteme rund um den Globus entwickelt, produziert und verkauft.
Unternehmensinitiativen:
Lösungen/Services:
Kundenstandort:
Stans
Switzerland
"„Die entscheidende Frage lautete:Wollen wir zeichnen oder wollen wir produzieren? Die Antwort war eindeutig: Produzieren,mit NX.“"
John Senior
Vice President, Forschung und Entwicklung
Pilatus Aircraft, Ltd.
Franz-Geuer-Straße 10
50823 Köln
Tel.: +49 221 20802-0
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