Pressemeldung

Frankfurt, Germany, 15. November 2016

TRUMPF und Siemens treiben die Industrialisierung der additiven Fertigung voran

  • TRUMPF und Siemens entwickeln gemeinsam Softwarelösung für optimierte additive Fertigung von Metallteilen mit TRUMPF Maschinen – von der Bauteileentwicklung bis zum 3D-Druck

Der Lasersystemhersteller TRUMPF und der führende Technologiekonzern Siemens haben auf der Fachmesse Formnext in Frankfurt eine gemeinsame Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel ist es, das Laserschmelzverfahren Laser Metal Fusion (LMF) zu industrialisieren und somit die additive Fertigung von Metallteilen fest im Produktionsprozess zu verankern. Die beiden Unternehmen bündeln ihre Kompetenzen und arbeiten gemeinsam an einer Softwarelösung für die Datenvorbereitung von Teilen für den 3D-Druck. Damit soll der Prozess für das pulverbettbasierte LMF-Verfahren für 3D-Drucker von TRUMPF vereinfacht und in die Software NX™ von Siemens integriert werden. Die umfassende Lösung reicht von der Entwicklung und Konstruktion bis hin zur Datenvorbereitung von Bauteilen für den 3D-Druck mittels des integrierten TRUMPF Build-Prozessors.

„Mit unserer gemeinsamen Softwarelösung bieten wir Kunden durch eine intelligente Prozesskette eine durchweg hohe Prozesssicherheit“, erläutert Tony Hemmelgarn, President und CEO von Siemens PLM Software. „Da die Tools für die Entwicklung, Simulation, den 3D-Druck und die NC-Programmierung für Metallteile in einem System zusammengefasst sind, wird keine Datenkonvertierung nötig sein.“

„Das sind ganz entscheidende Faktoren für die industrielle Anwendung der additiven Fertigung“, ergänzt Peter Leibinger, Vorsitzender der TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH. „Das Ergebnis unserer Partnerschaft ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine und Software, damit Kunden von AM-optimierten Designs und der additiven Fertigung profitieren.“

Einheitlicher Workflow von der Entwicklung bis zum fertigen Teil
Die Lösung vereint die kürzlich angekündigte NX-Softwaretechnologie für die additive Fertigung mit dem TRUMPF Build-Prozessor und wird mit TRUMPF TruPrint LMF-Druckern angeboten. Die neue Software bietet eine einheitliche Benutzeroberfläche für sämtliche Abläufe der additiven Fertigung. Sie deckt die gesamte digitale Prozesskette in einer einzigen, integrierten, assoziativen Softwareumgebung ab. Für die Bauteilentwicklung und Datenvorbereitung sind keine Einzelanwendungen mehr notwendig. Das neue Softwarepaket TruTops Print mit NX vereint alle benötigten Funktionen in einer Lösung für die additive Fertigung von Teilen im Laserschmelzverfahren mit TRUMPF Drucksystemen.

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Über TRUMPF
Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF bietet Fertigungslösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik und Elektronik. Die digitale Vernetzung der fertigenden Industrie treiben wir durch Beratung, Plattform- und Softwareangebote voran. TRUMPF ist Technologie- und Marktführer bei Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung und bei industriellen Lasern.

2015/16 erwirtschaftete das Unternehmen mit über 11.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,81 Milliarden Euro. Mit mehr als 70 Tochtergesellschaften ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz, in Polen, Tschechien, den USA, Mexiko, China und Japan.

Weitere Informationen über TRUMPF finden Sie unter: www.trumpf.com

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter effizienter Energieerzeugungs- und Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2016, das am 30. September 2016 endete, erzielte Siemens einen Umsatz von 79,6 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,6 Milliarden Euro. Ende September 2016 hatte das Unternehmen weltweit rund 351.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Hinweis: Siemens und das Siemens-Logo sind eingetragene Warenzeichen der Siemens AG. NX ist ein Warenzeichen oder eingetragenes Warenzeichen von Siemens Product Lifecycle Management Software Inc. oder seiner Tochtergesellschaften in den USA und anderen Ländern.

Ansprechpartner

Claudia Lanzinger
+49 69 480052 404
claudia.lanzinger@siemens.com

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