
Die Aufteilung der Produktentwicklung auf verschiedene Abteilungen legt einer schnelleren Markteinführung zu viele Hindernisse in den Weg. Die Datenkonvertierung zwischen industrieller und mechanischer Konstruktion stellte in der Vergangenheit ein solch großes Problem dar, dass viele Unternehmen es gar nicht erst versuchten. Die Flächenkontinuität entwickelt sich zu einem Flickenteppich. Formen werden verändert. Die wichtigsten Nuancen des Designers gehen verloren. Die Einschränkungen bei diesem Ansatz zeigen, dass Industriedesign und Styling für Unternehmen integraler Bestandteil eines vollständigen Produktentwicklungsprozesses sein müssen.
Die Werkzeuge von NX für Industriedesign und Styling werden in die NX Product Lifecycle Management- (PLM-) Lösungen integriert. Neben der Bereitstellung moderner und benutzerfreundlicher Funktionen für das Industriedesign ermöglicht NX Unternehmen in einer einheitlichen Umgebung die Entwicklung von Produkten vom ersten Konzept bis hin zur Produkion. Die integrierte Lösung von NX beseitigt nicht nur die Probleme in Bezug auf Kompatibilität und Datenverluste, sie vermeidet außerdem die Ausgaben für die Einarbeitung in verschiedenen Systeme und ihre Verwaltung. Industriedesigner haben bei der Umsetzung ihrer Ideen große Freiheiten und auch andere an der Produktdefinition beteiligte Gruppen sind weiterhin stark in den Prozess involviert. Da die für Design, Technik, Verpackung und Produktion zuständigen Abteilungen während der Entwicklung zusammenarbeiten, können Änderungen vorgenommen werden, deren Auswirkungen auf die ästhetische Integrität dem Industriedesigner bekannt sind.

Die assoziative Beschaffenheit von NX bedeutet nicht nur enge Integration von industriellem Design und Konstruktion. Assoziativität dient als Basis zur Optimierung der Produktqualität, zur Kostenkontrolle und zur Verkürzung der Markteinführungszeit. Da Datenintegrität kein Problem darstellt, kann sich durch die Möglichkeit zur Zusammenarbeit vor und während des Entwicklungsprozesses jeder voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren und man muss sich keinerlei Gedanken über die Werkzeuge machen. Konzepte können nicht nur schnell in exakte Flächenmodelle zur Produktdefinition umgewandelt werden, sondern diese Definitionen können auch schnell von allen Beteiligten untersucht werden. Auf diese Weise können umgehend ein Konsens erzielt und Validierungen von Was-wäre-wenn-Szenarien durchgeführt werden.
Bearbeitbare Produktdefinitionen optimieren und beschleunigen die Kommunikation zwischen Design, Konstruktion und Produktion, im erweiterten Unternehmen und innerhalb der Lieferkette. Da alle Daten komplett assoziativ sind, können die entsprechenden Anwendungen den Entwurf bei der Implementierung einer Änderung automatisch gemäß dieser Änderung aktualisieren. All das ist möglich, ohne die Industriedesigner auf die starre Struktur eines herkömmlichen CAD-Systems zu beschränken.
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